VfL Langeland – SV Drenke 4:9 (3:4)

Der VfL Langeland bekommt eine deftige Packung gegen den SV Drenke und muss langsam hinten den Laden dicht bekommen, um den sofortigen Wiederabstieg zu vermeinden. Dabei war es im ersten Durchgang ein munteres Scheibenschießen. Der Gastgeber ging früh in Führung durch Amin Hassan. Diese konnte Christoph Uebensee ausgleichen. Mit einem Doppelpack brachte Ridvan Akkoc die Gäste mit 1:3 in Front und nach einer halben Stunde erhöhte Uebensee auf 1:4. Der Drops schien gelutscht. Aber der VfL Langeland kam vor der Pause zurück in die Partie. Nach Toren von Jan Nikas Wallbraun und Amin Hassan stand es zur Pause 3:4. Nach dem Seitenwechsel wollte der aktuelle Spitzenreiter aus Drenke schnell die Entscheidung und die Mancusi-Elf bekam die Entscheidung. Nach Toren von Jochen Waßmuth und Ridvan Akkoc stand es 3:6. Mit einem Doppelpack machte Kai Piechatzek alles klar und stellte auf 3:8. Damit war die Messe gelesen. Da half Langeland auch nicht mehr der Treffer zum 4:8 durch Ihab Ibrahym. Den Schlusspunkt in der Partie setzte Jochen Waßmuth mit dem 4:9. SVD Trainer Marco Manucsi freute sich über den Sieg und meinte: „Erstmal Kompliment an den Gegner, die nie aufgegeben haben. Wir haben den nächsten Sieg eingefahren, dass ist erstmal das wichtigste. Nur wir machen total unnötig den Gegner stark und somit das Spiel zur Halbzeit spannend. Am Ende spielen wir es souverän runter.“

Tore: 1:0 Amin Hassan (5.), 1:1 Christoph Uebensee (12.), 1:2 Ridvan Akkoc (20.), 1:3 Ridvan Akkoc (25.), 1:4 Christoph Uebensee (30.), 2:4 Jan-Niklas Wallbraun (43.), 3:4 Amin Hassan (45.), 3:5 Jochen Waßmuth (46.), 3:6 Ridvan Akkoc (50.), 3:7 Kai Piechatzek (52.), 3:8 Kai Piechatzek (75.), 4:8 Ihab Ibrahym (80.), 4:9 Jochen Waßmuth (80.)

VfL Langeland – SV Fürstenau/Bödexen 2:5 (1:3)

Der VfL Langeland stauchelt aktuell dem direkten Abstieg entgegen. Nach einem starken Saisonauftakt hagelt es aktuell Niederlagen um Niederlagen für den Aufsteiger. So auch beim heutigen Heimspiel gegen den SV Fürstenau/Bödexen. Dabei ging Langeland bereits nach fünf Minuten durch Amin Hassan in Front. Doch mit einem Doppelpack drehte Jonas Meier die Partie für die Gäste. Noch vor der Pause erhöhte Rene Rörig auf 1:3 für die Thiemann Elf. Nach dem Seitenwechsel wurde es nochmal spannend. Vincent Hölzel erzielte schnellm das 2:3 und damit war die Partie wieder offen. Doch kurz vor Schluss machten Jonas Meier und Niklas Stadermann alles klar und gewannen am Ende 2:5. „Unterm Strich war es ein verdienter Sieg. Leider haben wir uns das Leben lange selber schwer gemacht und Langeland somit im Spiel gelassen. Die Tore waren sauber rausgespielt“, schildert Gstetrainer Andre Thiemann.

Tore: 1:0 Amin Hassan (5.), 1:1 Jonas Meier (36.), 1:2 Jonas Meier (42.), 1:3 Rene Rörig (44.), 2:3 Vincent Hölzel (56.), 2:4 Jonas Meier (88.), 2:5 Niklas Fabio Stadermann (90.)

TuS 1897 Amelunxen – VfL Langeland 5:3 (0:3)

Zuschauer, Trainer, Mannschaft und Verantwortliche vom VfL Langeland können es immer noch kaum fassen. Der Aufsteiger führte beim TuS Amelunxen zur Halbzeit mit 0:3. Jan Niklas Wallbraun und Amin Hassan trafen doppelt. Doch was nach der Pause geschah, versetzt den VfL noch in Schockzustand. Plötzlich war der TuS Amelunxen im Spiel. Durch einen Doppelpack von Kai Schulz stand es nur noch 2:3 und drei Minuten später machte Tobias Harms das 3:3. Und für die Gäste kam es noch schlimmer. Eine Viertelstunde vor Schluss die Führung für den TuS Amelunxen. Diesmal traf Johannes Koch und mit dem Schlusspfiff machte Christopher Broughton den Deckel drauf mit dem 5:3. TuS Kicker Dennis Ramovic sagte nach dem Sieg: „Wir können heute 5:3 gewinnen. Aber wir spielten eine grottige 1.Halbzeit und lagen 0:3 hinten. Nach der Pause haben wir uns nach und nach gefangen und haben da angeknüpft, wo wir gegen FüBö aufgehört hatten. Dadurch konnten wir das Spiel noch drehen.“ Sein Trainer Rudi Hake fügte hinzu: „Es war ein unterhaltsames B-Liga Spiel. In der ersten Viertelstunde hatten wir mehr Spielanteile und hätten da auch in Führung gehen können bzw müssen. Danach hat es Langeland gut gemacht und auf Konter gespielt. Und verdient auch geführt. Danach hat Langeland den Verwaltungsmodus angeschaltet und wir sind volles Risiko gegangen und wurden belohnt. Zum Ende hin war es dann ein verdienter Sieg.“ Beim VfL Langeland war Trainer Matthias Dreier angefressen und schilderte nach dem Spiel: „Wir haben die erste Halbzeit gut gespielt. Wir haben gut gestanden und unser Konzept ist aufgegangen. Daher sind wir auch verdient mit 0:3 in Führung gegangen. In der zweiten Halbzeit haben einige wohl schon gedacht, dass das Spiel schon zu Ende sei. Vielleicht sollte man denen mal erzählen, dass ein Spiel 90 Minuten dauert und dass man sich in der zweiten Halbzeit nicht nur auf den Platz stellt, um sich zu sonnen. So habe einige von uns in der zweiten Halbzeit gespielt und dies reicht einfach dann nicht für die B-Liga. Das muss man auch einfach mal so klipp und klar sagen. Wenn man den Kampf nicht über 90 Minuten annimmt, verliert man auch nach einer 3:0 Führung. Der ein oder andere soll sich mal hinterfragen, ob das alles ist, was er derzeit abrufen kann. Die zweite Halbzeit war von vorne bis hinten eine reine Katastrophe. Und mit dieser Leistung wird es schwer die Liga zu halten. Denn es war wirklich eine ganz miserable Vorstellung, welche einfach nur unglaublich war.“

Tore: 0:1 Jan-Niklas Wallbraun (20.), 0:2 Amin Hassan (35.), 0:3 Amin Hassan (56.), 1:3 Kai Schulz (61.), 2:3 Kai Schulz (64.), 3:3 Tobias Harms (67.), 4:3 Johannes Koch (77.), 5:3 Christopher Broughton (90.)